Irmgards tierische Runde

Sobald die neue Ausgabe der „hierzulande“ erscheint, wirft Irmgard Rehage auch einen Blick auf die Ausflugstipps. Die vorgestellten Radtouren kennt sie deshalb längst aus dem Effeff. Im Frühjahr dieses Jahres greift Rehage selbstbewusst zum Hörer: „Bei uns lohnt sich auch mal eine Radtour.“ Da lässt sich die Redaktion nicht lange bitten. Wo aber ist „bei uns“? Rund um Rietberg, kommt prompt die Antwort. Einen Kartenausschnitt schickt Irmgard Rehage zur besseren Orientierung gleich per E-Mail mit. Ziele, die ihrer Meinung nach sehenswert sind, markiert die 71-Jährige sorgfältig. Die Daten fürs Navi folgen kurz darauf. Gesagt, getan: „Wir fahren gemeinsam die 53 Kilometer lange Runde!“

In Rietberg-Bokel treffen wir uns an der St.-Anna-Kirche. Weil Radler sich duzen, stellt Irmgard gleich klar: „Glaub mir, das wird bestimmt gut.“ Im wahrsten Sinne tierisch gut. Die vierköpfige Gruppe, mit der Irmgard regelmäßig durch die Lande radelt, durch Südtirol wandert und in Österreich auf Kufen bergab fährt, schließt sich uns an. Man merkt schnell: Hier fährt keine lose Zweckgemeinschaft, sondern ein eingespieltes Team, das seine Touren mit viel Tempo und mindestens ebenso viel Gesprächsstoff absolviert.

Gänsefamilie hat Vorfahrt

Tierisch gut? Nach 500 Metern kreuzen Rehe den idyllischen Waldweg im Naturschutzgebiet. Wenig später müssen wir mehrfach abbremsen, weil sowohl am Steinhorster Becken als auch am Mastholter See quakende Gänseeltern ihrem Nachwuchs auf unsere Kosten die Vorfahrtsregeln auf Pättkes erklären. Wildgehege und den Tierpark Nadermann passieren wir ebenfalls. Skeptisch beobachten uns von der anderen Zaunseite Alpakas mit jener gelassenen Überlegenheit, die wohl nur diese Kamelart beherrscht. Zahlreiche großzügig angelegte Rastplätze lassen wir zunächst links liegen, einige nutzen wir später dann doch – etwa den Aussichtsturm mit Blick ins Vogelschutzgebiet.

Und Irmgard und ihre Freunde – Agnes Martinschledde, Marlies Borgmeier sowie Conny und Heinz Ellebracht – sind dabei ganz in ihrem Element. Lebhaft berichten sie über die Johanneskapelle in Rietberg, die Gartenschau und die Geschichte der Orte entlang der Strecke. Industrie, Kultur, Geschichte, Tragödien. Über gepflegte Wege rollen unsere E-Bikes beinahe lautlos dahin, nur kurzfristig wechseln wir auf stärker befahrene Straßen. Dass wir die Qualität eines Streckenabschnitts während der dreistündigen Tour dem Engagement einer lokalen Politpartei zu verdanken haben, bleibt ein Insidertipp. Und überhaupt: Die Geschichten am Wegesrand gehen dieser Gruppe so schnell nicht aus.

Geschichten am Wegesrand

Westerwiehe, Steinhorst, Schöning, Westenholz, Mastholte und Bokel – Irmgards Runde um Rietberg erweist sich als Volltreffer für alle, die entspannt radeln und unterwegs trotzdem etwas entdecken wollen. Erholungssuchende kommen ebenso auf ihre Kosten wie Naturfreunde.

Über die Öffnungszeiten der Gasthäuser sollten sich Radfahrer vorher informieren. Selbstversorger finden dafür Picknickmöglichkeiten en masse. Und manchmal reicht schon ein kurzer Seitenblick, um zwischen Wiesen, Wasser und Wegrändern kleine Geschichten zu entdecken. Allerdings: Auf die Gesellschaft von Irmgard Rehage und Co. werden die meisten wohl verzichten müssen.

Sie wollen uns auch ihre Lieblingstour zeigen? Dann schreiben sie uns eine E-Mail: [email protected]

1 Flammenmühle

Namensgeber der Flammenmühle ist ein ehemaliger Besitzer. Die Mühle des Meiers Füchtey in Bokel war eine Mahl- und Bokemühle. Dort wurde sowohl Korn gemahlen als auch Flachs gebrochen („gebokt“). Der Betrieb wurde bis zum Jahr 1978 aufrechterhalten. Das Gebäude ist in Privatbesitz.

2 Fischteiche

Die Teichanlage an der Ems wurde im Bereich Gräfte angelegt, in dem vormals das im 19. Jahrhundert abgerissene Rietberger Schloss stand. Sie diente der Karpfen- und Schleienzucht. Heute steht das Gebiet mit einer Vielzahl typischer Tier- und Pflanzenarten unter Schutz.

3 Erholung pur

Die Ems begleitet die Radfahrer auf einem Teilstück der hierzulande-Tour. Auf befestigten Pättkes und Wegen lohnt sich mancher Seitenblick. Zumeist naturbelassen präsentiert sich die Landschaft. Rückzugsorte für stille Beobachter und Erholungssuchende gibt es zuhauf.

4 Lichter & Himmel

Keine Glaubensfrage ist ein Besuch der Laurentiuskirche in Westerwiehe. Dieses Gottes­haus ist ausgestattet mit einer Vielzahl an LED-Flutern, die ihre eindrucksvolle Wirkung auch bei Tageslicht entfalten. Lichteffekte mit musikalischer Untermalungen lassen sich vom Gast selbstständig steuern. 

5 Von oben gesehen

Gruppenbild vor imposanter Kulisse: Das 83 Hektar große Steinhorster Becken wurde künstlich im Delbrücker Land geschaffen.  Die Wasserflächen der gestauten Ems bieten Wasservögel einen idealen Lebensraum. Zahlreiche Arten lassen sich vom Aussichts­turm aus beobachten. Wer eins besitzt: Fernglas einstecken.

6 Miniburg

Auf einem ehemaligen Betriebsgebäude am Mastholter See haben Ministranten aus Bokel, Mastholte und Rietberg eine wahre Perle geschaffen. Die Miniburg ist Gastgeberin für Zeltlager, Schulungen und Konferenz. Das „Konzert am See“ gehört zu den Sommer-Highlights.

7 Handwerkerbaum

Den aufwändig neu gestalteten Ortsmittelpunkt von Mastholte markiert der Handwerkerbaum. Dieses lokale Wahrzeichen, das gegenüber dem Heimathaus errichtet wurde,  soll die Bedeutung und Tradition der Facharbeit unterstreichen. Offensichtlich ist das Wahrzeichen ein beliebtes Fotomotiv.

Legende: Startpunkt der Radtour: Kirche St. Anna, Doppstraße 16, 33397 Rietberg-Bokel.

Länge: 53 Kilometer Höhenmeter: 130

GPX-Daten Download: www.hierzulande.de/heimat/ausflugstipps

 

Text und Fotos: Axel Ebert

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Frühjahrsrunde mit Weitblick

Der Frühling schiebt sich nach vorn, die Tage werden länger, und mit jeder wärmenden Sonnenstunde wächst die Lust, endlich wieder in die Pedale zu treten. Diese 50 Kilometer lange Radtour ist dafür wie geschaffen. Sie startet im Norden des Kreis Warendorf, eignet sich hervorragend als Saisonauftakt ab März und bleibt dabei angenehm entspannt – ohne sportliche Extremforderungen, aber mit reichlich Landschaft fürs Auge.

Kurz nach Startpunkt im Nordkreis (Kattmann‘s Kamp, Ostbevern) wartet ein geschichtsträchtiger Ort. Von dort führt die Route über ruhige Nebenstraßen, Wirtschaftswege und Rad­trassen nordwärts Richtung Ladbergen. Hier öffnet sich die typische Parklandschaft: weite Felder, Baumreihen, Höfe und immer wieder lange Geraden, auf denen sich ein gleichmäßiger Tritt einstellt.

Bei klarer Sicht begleitet ein besonderer Blick die Fahrt – am Horizont erhebt sich der Teutoburger Wald als sanfte, grüne Kulisse und sorgt aus der Ferne für ein überraschendes Mittelgebirgsgefühl mitten im Flachland.

Weiter geht es durch offene Landschaften und kleine Ortslagen, fernab vom dichten Verkehr. Die Strecke bleibt durchgehend flach und ist damit ideal für Genussradler, Wiedereinsteiger oder entspannte E-Bike-Touren. Immer wieder laden Banketten am Wegesrand oder schattige Plätze unter alten Bäumen zu kurzen Pausen ein – perfekt, um die Frühlingsluft zu genießen und den Blick schweifen zu lassen.

Im Verlauf streift die Tour Lienen und Kattenvenne, wo sich ländliche Ruhe und weiter Horizont abwechseln. Lost Places und renovierte Bauernhäuser stehen in direkter Nachbarschaft. Vor Schwege lädt ein Trimm-Pfad zum Abstieg vom Sattel. Wer einkehren möchte, findet entlang der Route vereinzelt Cafés und Gasthöfe. Wichtig: Gerade im Frühjahr sollten die Öffnungszeiten vorab geprüft werden. Alternativ gilt: Selbstversorger sind klar im Vorteil – ein Picknick am Wegesrand gehört fast zum Pflichtprogramm.

Kleidungstipp: Ab März empfiehlt sich das bewährte Zwiebelprinzip. Morgens ist es oft noch frisch, während die Sonne mittags schon ordentlich Kraft entwickelt. Eine leichte Windjacke, dünne Handschuhe und gegebenenfalls eine Mütze für den Start machen die Tour deutlich angenehmer.

Diese Rundtour verbindet Bewegung, Natur und Weitblick – perfekt für einen halben oder ganzen Tag an der frischen Luft. Reifen aufpumpen, Kette und Licht checken, losrollen. Der Frühling wartet. Viel Spaß.

Start ist am Wanderparkplatz: 3RR9+HG, 48346 Ostbevern-Brock, der Rundkurs kann an jeder anderen Stelle aufgenommen werden.

1 Gott mit uns
Vom ehemaligen „Drei-Länder-Eck“ zogen im Juli 1870 Männer aus Ostbevern, Ladbergen und Kattenvenne in den Krieg. Sie ließen wie insgesamt 40.000 Kameraden im preußisch-französischen Konflikt zum Teil ihr Leben. Aktuell ist der Platz als Sauerkrautdenkmal bekannt.

2 Ruhe unter Strom
Einfach durchatmen: Dieser Rastplatz bietet alles, was der Radtourist benötigt. Eine Ladestation hätte man dort nicht unbedingt erwartet, oder? „Dack üövern Kopp“ sagen die Initiatoren, die ihr Motto gleich in Holz geschnitzt haben.

3 Afrouper
Der Afrouper im Zentrum Ladbergens erinnert an den Brauch, Nachrichten nach dem Gottesdienst ausrufen zu lassen. Bekanntmachungen um 1800 waren Hinweise auf verbotene Schriften, Einquartierungen und Informationen für Auswanderungswillige.

4 Mahlzeit
Die Getreidemühle Erpenbeck ist ein Baudenkmal. Die Öl-, Boke- und Zichorienmühle wurde 1840 fertiggestellt und 1991 restauriert. Der Besuch ist im Rahmen einer Mahlvorführung möglich. Kontakt über das Gut Erpenbeck Ladbergen.

5 Atem anhalten
Wie aus der Zeit gefallen präsentiert sich diese Kunst. Skulpturen in Lebensgröße, schwarz und weiß. Gesichtslose Frauen, die als Kulisse für Schocker wie „Sixth Sense“ dienen könnten. Aber in Wahrheit handelt es sich hier in Lienen um einen friedlichen Fleck.

6 Ein Rad reicht
In Schwege kann Ihnen ein Einrad entgegenkommen. Der Ort gilt als Hochburg dieser Sportart. Die Mitglieder des BW Schwege haben internationale Titel eingefahren. Diese Holzskulptur — direkt neben einer überdachten Fahrradstation — würdigt das Engagement.

7 Zum Vergessen
Vergessen, verlassen oder Spekulationsobjekt. Vereinzelt fallen solche Anwesen ins Blickfeld. Dafür muss der Radtourist ein paar Meter den Weg verlassen. Im Sommer verschwinden die Gebäudereste im dichten Blätterwald.

8 Ein Platz für Vögel
Venntüten und Froschkönige: Das Lilienvenn zählt als bedeutendes Feuchtwiesenschutzgebiet im Tecklenburger Land. Das 112 Hek­tar große Areal ist ein Dorado für Wiesenvögel und ein bevorzugter Brutplatz. Fernglas empfehlenswert, aber nicht notwendig.

Legende:
Startpunkt der Radtour:am Wanderparkplatz Kattmann‘s Kamp (3RR9+HG, 48346 Ostbevern-Brock), Länge: 50 Kilometer Höhenmeter: 55

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Text und Fotos: Axel Ebert

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Werse, Ward und Winterruhe

Abwechslungsreiche Runde durch das Münsterland: Wenn andere ihre Räder längst in den Keller geschoben haben, holen unsere Leser ihre treuen Gefährten noch mal raus. Start ist südwestlich von Albersloh im Kreis Warendorf, wo der Atem dampft und der Asphalt knirscht. Der Weg führt auf gut 63 Kilometern durch die stille Winterlandschaft des Münsterlands – über Drensteinfurt, Ascheberg und Rinkerode. Ein Teil der Strecke verläuft auf dem Werseradweg, der im Winter fast noch schöner ist als im Sommer.

Keine Menschenseele weit und breit, nur das leise Rauschen der Werse, die plätschernd durch renaturierte Uferbereiche zieht. Bereits kurz nach dem Start lohnt ein Blick nach rechts und links.

Die Renaturierungsabschnitte der Werse sind wahre Ruheoasen. Im Sommer tummeln sich hier Libellen, jetzt liegt eine feine Schicht Reif auf den Gräsern, und vielleicht sieht man sogar einen Reiher, der träge über die Flussbiegung zieht. Richtung Drensteinfurt wird die Landschaft offener – Felder, kleine Wälder, Kopfweiden, die sich im Wind wiegen. Am Wegesrand gibt es im Vorbeifahren Infos über die Bedeutung der Industrialisierung der Gegend. Ein kurzer Stopp am Haus Steinfurt, dem Wasserschloss, lohnt immer, auch wenn’s draußen frisch ist. Ein idealer Ort für ein Thermoskannen-Päuschen – heißer Tee und ein Stück Stutenbrot, das wärmt besser als jede Glühweinschorle.

Hinter Drensteinfurt geht’s weiter gen Ascheberg, vorbei an alten Hofstellen und langen Alleen. Im Winter haben sie einen besonderen Charme: Kein Laub versperrt den Blick, die Weite des Münsterlands zeigt sich in all ihrer kühlen Schönheit. In Ascheberg kann der Radler sich aufwärmen – vielleicht in einem der Cafés oder Gasthöfe (Öffnungszeiten im Winter vorher checken). Von dort führt die Route weiter Richtung Rinkerode. Ein kleiner Geheimtipp: Zwischen Ascheberg und Rinkerode liegt ein stiller Abschnitt, wo sich oft Rehe zeigen – leise in die Pedale treten, nicht zu schnell fahren.

Kurz vor dem Ziel wartet dann noch ein echtes Highlight: die Hohe Ward, das grüne Herz zwischen Münster und Drensteinfurt. Im Winter wirkt sie fast mystisch – hohe Kiefern, schmale Wege, Lichtspiele durch kahles Geäst. Wenn du Glück hast, liegt Raureif auf den Ästen, und das Ganze schimmert wie verzaubert. Hier lässt sich wunderbar durchatmen, bevor du den Rückweg nach Albersloh antrittst.

Tipp zur Kleidung: Zwiebelprinzip ist Pflicht! Eine winddichte Jacke, Überschuhe und Handschuhe mit Griffgefühl sind Gold wert. Die Hohe Ward kann schattig und kühl sein, also lieber eine Lage mehr einpacken. Eine Mütze oder Stirnband unterm Helm macht den Unterschied zwischen „frisch“ und „frostig“. Sonnige Tage zwischen November und Februar sind perfekt. Gegen Nachmittag taucht die tiefstehende Sonne die Werse in goldenes Licht – perfekter Moment für den Endspurt. Viel Spaß.

 

1 Idyllischer Bach
Unmittelbar nach dem Start geht es südlich von Albersloh ein Stück am Westerbach entlang. Dieser Bach ist 9,8 Kilometer lang und mündet in die Werse. Der Abschnitt ist wie gemacht für Freizeitradfahrer. Hier entspannen sich Spaziergänger, Fahrradfahrer und auch Angler.

2 Natur hat Vorfahrt
Die Renaturierung der Werse hat zur Verbesserung des Lebensraums für Fische und Kleinstlebewesen und andere Tiere geführt. Beispiele wie diese Fischtreppe säumen den Wegesrand. An anderer Stelle erlaubt ein Aussichtsturm einen Blick über die münsterländische Parklandschaft.

3 Haus Venne
Die Wasserburg trägt vermutlich den Namen ihres Erbauers. Die Anlage ist symmetrisch angelegt. Hinter dem Hauptgebäude hat Baumeister Conrad Schlaun Spuren hinterlassen und das Gartenhaus konzipiert. Über münsterland.com Führung per Kopfhörer.

4 Platz für Vielflieger
Hier sagen sich Fledermaus, Turmfalke, Eule und Wildbiene „Gute Nacht“. Ein innovatives Artenschutz- und Umweltbildungsprojekt ist in Ascheberg ansässig. Die „Stele der Biodiversität“ - vormals ein Trafohäuschen - dient mit ihren Nistmöglichkeiten dem Artenschutz.

5 Folter und Hexe
In Davensberg steht der Rundturm von 1530. Er ist der letzte erhaltene Teil der mittelalterlichen Burg. Das Gebäude wirbt mit „Folterkammer und Hexenstock“ und beherbergt aktuell ein Museum, das vom Heimatverein Davensberg betrieben wird. Führung auf Anfrage.

6 Anwesen auf Inseln
Das Wasserschloss Haus Borg vor den Toren Rinkerodes entstand im 13. Jahrhundert. Auf drei Inseln verteilen sich die Anlagenteile der Vorburg, der Hauptburg und der Parkanlage. Der Radfahrer kann es aus der Distanz bestaunen. Die Privatsphäre ist zu respektieren.

7 Kunststücke
Kunst zum Anfassen. Direkt am Weg liegt dieses Künstleratelier. Mit Unterstützung von Kettensäge und Co. werden hier beispielsweise Löwen zum Leben erweckt. An der Strecke überrascht darüber hinaus ein weißes Holzpferd, das emsig einen Sulky zieht.

8 Hohe Ward
Im trockenen, sandigen Kernbereich dominieren Kiefernwälder. Aufforstung fördert aktuelle in dem Naherholungsgebiet natürliche Laubwälder. Der sanfte Höhenzug sollte mit Geduld befahren werden. Zu jeder Jahreszeit gibt es etwas zu entdecken.

Legende:
Startpunkt der Radtour: Hohe Ward 5, 48324 Sendenhorst
Länge: 62 Kilometer Höhenmeter: 170

Text und Fotos: Axel Ebert 

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