Hier fliegen die Späne

Schwungvoll zieht Petra Rentrup ein Ziehmesser über den Baumstamm. Der liegt vor ihr, abgelegt auf zwei Holzböcken. Auf dem Boden kräuseln sich Späne. Etwas mehr als die Hälfte der Rinde hat sie bereits entfernt. Aus den Baumstämmen sollen Stelen mit Lichteinsatz entstehen, erklärt sie. Doch bis zum fertigen Produkt werden noch einige Arbeitsstunden vergehen.

Mit Motorsäge und Schnitzeisen bearbeitet Rentrup die mal sehr dicken und mal etwas dünneren Baumstämme, bis aus ihnen ein Kunstwerk entstanden ist. „Für diese Figur habe ich die Kettensäge auch zum Modellieren genutzt“, erklärt sie und zeigt auf einen fast lebensgroßen Bauern. Dass dabei nichts schiefgeht, erfordert Übung und eine ruhige Hand. Denn was einmal weggeschnitten oder -gehauen wurde, lässt sich nicht wieder ergänzen.

Seit 1994 hat Petra Rentrup auf ihrem elterlichen Hof in St. Vit ihr eigenes Atelier. Neun Jahre vorher hatte sie ihre Lehre begonnen und in der Zwischenzeit in verschiedenen Betrieben gearbeitet, unter anderem in einer Restaurierungswerkstatt, einer Bilderrahmerei und einer Bildhauerei.

Heute arbeitet sie in ihrer eigenen Werkstatt, oft auch mit anderen Gewerken zusammen; mit Tischlern im Bereich der Möbelornamentik, oder auch mit Zimmerleuten. „Ich beschnitze Fachwerkhäuser oder ergänze etwas, wenn in einem Haus ein neuer Balken gesetzt wird und alte Zeichnungen, Schriften oder Ornamente darauf übertragen werden müssen“, erklärt die Holzbildhauermeisterin.

Einen eigenen Schwerpunkt hat sich Rentrup gesetzt, indem sie über die Jahre ein Sortiment an Krippenfiguren aufgebaut hat. Inzwischen bietet sie 80 Modelle in drei Größen an. Es gibt außerdem unterschiedliche Holzvarianten, naturbelassen oder bemalt. In ihrem Atelier zeigt sie eine Auswahl der Figuren, in der Adventszeit besonders festlich dekoriert. Maria und Josef mit dem Jesuskind gibt es in verschiedenen Variationen, daneben reihen sich Esel, Schafe, und auch die Heiligen Drei Könige sind mit Kamelen unterwegs zum Stall.

Viele dieser Figuren schnitzt Rentrup aus Lindenholz. „Das ist in unserer Region das typische Bildhauerholz, weil es sehr weich ist“, erläutert die Kunsthandwerkerin. Es sei nicht nur regional, sondern auch schön hell und mit weniger Kraftaufwand zu bearbeiten als Eichenholz. „Eiche schnitze ich aber auch. Sie hat allerdings eine auffälligere Maserung als Linde, ist eher ockerfarben als hell. Ich benötige mehr Zeit für die Figuren, weil das Holz härter ist.“ Auch viele andere hölzerne Stücke kann man in ihrem Atelier entdecken, zum Beispiel Baumschmuck, Tannenbäume und Sterne, aber auch nicht weihnachtliche Motive wie Holzschalen und Lesezeichen.

Zu sehen, was aus einem einfachen Stück Holz entstehen kann, ist das, was Rentrup große Freude an ihrem Beruf bereitet, sagt sie. Bis die fertige Figur allerdings vor ihr steht, sind nicht nur viele Stunden Arbeit vergangen, sondern auch verschiedene Materialien zum Einsatz gekommen.

Zunächst geht es an den Entwurf. Dafür fertigt sie ein grobes Tonmodell. „Das gibt mir die Möglichkeit, die Figur dreidimensional vor mir zu sehen und einen Blick für das Ganze zu bekommen“, erklärt sie. Gerade arbeitet sie an einem sitzenden Hirtenjungen, der zu einem Hirtenmädchen passt und aus beiden ein Paar werden lässt. Entspricht das Modell den Erwartungen, geht es an die Arbeit mit ihrem Lieblingsrohstoff: Holz. „Ich schaue, wie dick und breit es sein muss und schneide zunächst mit der Bandsäge die Kontur“, beschreibt Rentrup. Zuvor hat sie den kleinen Figurenbock an ihrer Holzbank eingespannt. Sie kann ihn nun von allen Seiten bearbeiten und passend drehen.

Dann beginnt das Heraushauen der Figur. Die Kunsthandwerkerin nimmt einen hölzernen Hammer in Glockenform in die rechte Hand. „Der Knüpfel ist ein wichtiges Werkzeug, weil er die Arbeit beim Abtragen des Holzes extrem erleichtert.“ In der linken Hand hält sie das Schnitzeisen. Das setzt sie am Bein des Hirten an. Es folgen mehrere Schläge mit dem Knüpfel. Millimeter für Millimeter treibt dieser das Eisen ins Holz. Eine feine Schicht des Holzes wird abgetragen und rollt sich auf, bevor es zur Seite fällt. Auf dem Boden und der Werkbank zeugen unzählige Späne sowie feiner Staub von der Arbeit.

Geht es an die Feinarbeit, legt sie den Knüpfel zur Seite. „Dann arbeite ich nur noch mit der Hand, weil ich das Abtragen des Holzes besser steuern kann.“ Nach und nach erhält die Figur Konturen, auch Details kommen zum Vorschein. Der einst glatte Holzblock ist nicht mehr wiederzuerkennen. Die einzelnen Finger werden sichtbar, das Gesicht und die Haare, die unter der breiten Krempe des Hutes hervorschauen. Mit jedem Handgriff kommt Rentrup dem Ergebnis näher. Naturbelassen kostet die etwa 15 Zentimeter große Krippenfigur aus Lindenholz später um die 190 Euro. Die Preise variieren je nach Figur, Größe und Material.

Ihr Wissen gibt die Kunsthandwerkerin in Schnitzkursen an der Volkshochschule Oelde/Ennigerloh an Interessierte weiter, die jedes Jahr im Frühling stattfinden. „Ich bin immer wieder überrascht, welche Ideen die Teilnehmer umsetzen. Es entstehen Katzen, Eulen oder ganz andere Dinge“, sagt sie. „Viele gehen ganz unkonventionell an die Arbeit, das ist für mich spannend zu beobachten.“

Petra Rentrup - Holzbildhauerei
Rentruper Straße 4, 33378 Rheda-Wiedenbrück, Ortsteil St. Vit
Telefon: 05242 3281
E-Mail: info@rentrup.de
Internet: www.rentrup.de
Öffnungszeiten der Adventsausstellung (bis zum 23. Dezember): Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr sowie 14 bis 19 Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr sowie 14 bis 17 Uhr, Sonntag (keine Beratung, kein Verkauf) 14 bis 18 Uhr;
ab Januar: Montag 9 bis 12 Uhr sowie 13 bis 17 Uhr und Donnerstag 13 bis 19 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

Text: Kirstin Oelgemöller, Fotos: Kirstin Oelgemöller, privat

 


Familie Gretenkort schwärmt für Honig

Auf dem Brötchen, in der Soße oder im Tee: Honig ist ein Multitalent – und aufwendig in der Herstellung. „hierzulande“ hat die Hobbyimker Bernhard und Fabian Gretenkort aus Rheda-Wiedenbrück eine Saison lang begleitet.

Die Zehn-Grad-Marke ist geknackt, die Winterruhe ist vorbei. Das Bienenvolk von Bernhard und seinem Sohn Fabian Gretenkort sammelt fleißig aus den Blüten in Rheda-Wiedenbrück Nektar und produziert Honig. Das Bienenjahr beginnt für die Imker mit der ersten Kontrolle im März: Geht es dem Bienenvolk gut? Hat es den Winter überlebt? Fabian Gretenkort schaut in den Kasten im Garten seines Elternhauses. Ein leises Summen kündigt es bereits an: Sein Volk ist wohlauf.
In den darauffolgenden Wochen kommt es darauf an, den richtigen Zeitpunkt abzupassen, um den Bienenstock auf Nachwuchs-Königinnen zu überprüfen. Schlüpfen die jungen Königinnen, ohne dass die Imker es mitbekommen, tötet die erstgeschlüpfte Prinzessin die anderen. Die alte Königin verlässt mit den Flugbienen – etwa der Hälfte des Volks – und einem Großteil des Honigs den Stock: Die Bienen schwärmen.

Die Hobby-Imker überprüfen zudem, ob das Bienenvolk weitere Prinzessinnen heranzüchtet. Fabian Gretenkort füllt dafür einen Smoker mit Drechselspänen. Das Gerät erinnert an einen Hand-Blasebalg. „Im Smoker mache ich ein kleines Feuer, mit dessen Rauch ich die Bienen ablenke“, erklärt der 22-Jährige. „Die denken dann, dass es brennt – und was macht man, wenn es brennt? Man packt seine Siebensachen. Das ist bei den Bienen das Futter.“ So seien die Tiere erst einmal beschäftigt und kümmerten sich nicht besonders um den Imker.

Ausgestattet mit Smoker und einem Schutzanzug geht er zum Bienenstock. Dieser besteht aus drei Teilen, sogenannten Zargen, die wiederum meist zehn Holzrähmchen mit Wachswaben enthalten. Diese Wachswaben wiederum nutzen die Bienen, um darin Honig einzulagern und den Nachwuchs aufzuziehen. Fabian Gretenkort greift die obere Zarge des Holzkastens – den Honigraum – und nimmt ihn herunter. Unter dem Honigraum kommt ein Gitter zum Vorschein, das auf der zweiten Zarge liegt. „Die Bienen passen dort hindurch und können den Honig in der oberen Zarge, also im Honigraum, ablegen – die Königin hingegen ist zu groß für das Gitter und muss unten bleiben.“ So gelangen keine Eier in den Honigraum. Dafür sind die unteren beiden Zargen da. „Den Honig in der oberen Zarge wollen wir schließlich ernten“, erklärt Fabian Gretenkort. Er drückt mehrfach auf den Smoker und räuchert den Holzkasten von oben bis unten ein.
„Den Honigraum setzen wir immer zur Zeit der Kirschblüte auf“, sagt er.

Es ist Ende Mai: Die Frühtracht ist erntereif. Diesen Honig haben die Bienen seit der Kirschblüte aus allem Nektar zusammengetragen, den sie im Umkreis von drei Kilometern gefunden haben.
Fabian Gretenkort steigt in den Imker-Schutzanzug und macht sich auf den Weg zu den Bienen. „Ich nehme gleich den Honigraum vom Stock herunter, fege die Bienen ab und nehme die mit Honig gefüllten Waben zum Schleudern mit rein“, erklärt der 22-Jährige, während er vorsichtig die Zarge mit den Waben anhebt und damit ein wildes Gesumme auslöst.
„Die Bienen werden jetzt ganz schön sauer“, erklärt er. „Sie fliegen richtige Attacken gegen mich.“ Mit hoher Geschwindigkeit sausen die gestreiften Insekten auf den Hobby-Imker zu, schwirren um ihn herum und versuchen,
ihr schmackhaftes Hab und Gut zu verteidigen.

Fabian Gretenkort nimmt die einzelnen Waben heraus und entfernt mit einem Besen vorsichtig die Bienen, die darauf sitzen. Anschließend schiebt er die gefüllte Zarge mit einer Sackkarre zum Wintergarten. Mindestens 20 Kilogramm Honig plus das Gewicht des Holzes und des Wachses – das summiert sich ganz schön. Im Wintergarten sind bereits die Schleudermaschine und das Entdeckelungs-Geschirr – ein Waben-Ständer und eine spezielle Gabel – aufgebaut. Gemeinsam mit seiner Mutter Andrea stellt Fabian Gretenkort die vollen Waben auf den dafür vorgesehenen Ständer. Mit einer Entdeckelungsgabel lösen beide vorsichtig die Wachsschicht, mit der die Bienen die Honigwaben verschlossen haben. „Wir sammeln auch den Wachs“, erklärt Bernhard Gretenkort. Eingeschmolzen kommt dieser bei der Herstellung neuer Waben zum Einsatz, mit denen die Imker den Bienen Arbeit abnehmen wollen – oder er würde zu Kerzen verarbeitet. „Früher habe ich auch mal selbst Kerzen aus dem Wachs geformt, aber aktuell fehlt mir die Zeit dafür“, sagt Fabian Gretenkort.

Anschließend kommen vier der beidseitig entdeckelten Waben in die Honigschleuder. Erst rotiert die Trommel etwas langsamer, dann wendet Bernhard Gretenkort die Waben. „Das nennt sich anschleudern“, erklärt er. „Dabei wird schon ein Großteil des Honigs hinaustransportiert.“ Anschließend kann die Schleuder mit einer höheren Drehzahl auch den restlichen Honig aus den Waben befördern. „Würden wir den Zwischenschritt nicht machen, könnte die Wachsschicht in der Mitte brechen, die zwischen den beiden Seiten ist“, erklärt Fabian Gretenkort. Bernhard Gretenkort stellt eine frisch entdeckelte Wabe in die Schleuder. „Die wiegt bestimmt zwei Kilogramm“, sagt er stolz und schaltet die Maschine an. Der Honig fliegt aus den Waben gegen die Wand der Trommel, läuft daran herunter und durch einen Zapfhahn über ein Sieb, das restliche Wachsstücke herausfiltert, in einen großen Eimer.

Vier Eimer mit jeweils rund zwölf Kilogramm Honig sind der Ertrag aus 50 ausgeschleuderten Waben. „So wie wir den Honig hier sehen, hält er unbegrenzt – allerdings müssen wir als Haltbarkeitsdatum zwei Jahre nach dem Abfüllen ausweisen“, berichtet Bernhard Gretenkort. Fertig ist die klebrige Leckerei aber noch nicht. „In etwa drei Tagen ist der Honig schon deutlich fester, in einer Woche bricht ein Messer darin ab“, erläutert Fabian Gretenkort. Sobald die Familie ausreichend Zeit hat, erwärmen die Hobby-Imker den Honig, sodass dieser wieder flüssiger wird und gerührt werden kann.

Im Juli ist es endlich so weit. Gretenkorts haben neben Arbeit und Studium nun Zeit gefunden. Sie rühren den Honig mit einer Maschine, die mit einem Mörtelrührer vergleichbar ist. „Das Rühren zerstört Kristalle, durch die der Honig aushärtet – je länger wir rühren, umso kleiner werden die Kristalle und umso cremiger wird der Honig“, erklärt Fabian Gretenkort. Mithilfe eines Abfüllkübels, an dem eine Art Zapfhahn angebracht ist, füllen er und sein Vater den Honig eimerweise in die Gläser. Anschließend packen sie diese in Kartons und verkaufen sie an der Haustür. „Die sind immer schnell weg, wir brauchen definitiv keine Werbung zu machen“, sagt Fabian Gretenkort.

Text und Fotos: Anika Reckeweg


Von der Liebe zu Klecksen

Andere lesen oder gucken Fernsehen, die Ahlenerin Nicki Pollmeier malt, um zu entspannen. So entstehen individuelle Figuren und filigran geschriebene Sprüche.

Konzentriert setzt Nicki Pollmeier den feinen, schwarzen Stift auf das farbig gesprenkelte Blatt Papier. Sie hat sich zwei blaue Kleckse ausgesucht, aus denen sie eine Glockenblume zeichnen möchte. Wenige Striche, dann ist sie zufrieden. Die farbigen Punkte, die sie zuvor mit einem Pinsel und Aquarellfarbe auf das Papier gesprenkelt hat, fassen sich nun harmonisch zu der zierlichen Pflanze zusammen. „Wichtig ist, sich nicht zu sehr zu bemühen, denn sonst wirkt es verkrampft. Besser ist es, es einfach zu versuchen“, erklärt die als Krikelakrak bekannte Illustratorin. „Es muss nicht alles ganz gerade oder perfekt sein, das verleiht später den besonderen Charme.“

Seit 2013 ist das Malen nicht mehr nur Hobby, sondern auch nebenberufliche Leidenschaft für die Angestellte im Personalbereich. „Damals bin ich gefragt worden, ein Buch für die Caritas zu illustrieren, und damit fing alles an“, beschreibt sie rückblickend. Eine Figur, die Nicki Pollmeier selbst widerspiegelt und die mittlerweile zu ihrem Markenzeichen geworden ist, ist ein Mädchen mit lockigen blonden Haaren im blau-weiß gestreiften Shirt. „Das ist mein persönlicher Mini-Me“, sagt Pollmeier selbst. Schritt für Schritt ist derweil eine farbenfrohe Blumenwiese auf dem einst weißen Blatt Papier entstanden. Einige kleine grüne Flecken sind inzwischen zu Blättern geworden, farbige zu Blüten. Gezeichnet hat sie diese mit einem Fineliner mit einer Stärke von 0,05 Millimetern. „Die Aquarellfarben wirken auch sehr fein. Hätte ich die Blumen mit einem dickeren Stift gezeichnet, wäre es überladen gewesen“, erklärt Nicki Pollmeier.

In der Mitte des späteren Willkommensschilds hat die Illustratorin einen Bereich frei gelassen. Lediglich einzelne farbige Kleckse haben ihren Platz gefunden, jedoch keine gezeichneten Blumen. Die freie Fläche soll ein Schriftzug zieren. Dafür kommt ein sogenannter Brushpen mit flexibler Spitze zum Einsatz. Nicki Pollmeier nutzt ihn für das Handlettering, die Schönschrift. Dabei werden Buchstaben kunstvoll gezeichnet. In der rechten Hand hält sie den schwarzen Stift leicht schräg. Sie setzt an und zeichnet Buchstabe für Buchstabe schwungvoll zwischen Glockenblume und Rose aufs vorbereitete Blatt. „Beim Abschwung, also wenn man nach unten zieht, drückt man den Stift etwas, dadurch wird der Strich breit“, erklärt Nicki Pollmeier konzentriert. „Beim Aufschwung bleibt man leicht, der Stift gleitet zart über das Papier und es entsteht eine dünnere Linie.“

Wichtig sei, die Neigung des Stifts die ganze Zeit über beizubehalten, damit die Linie gleichmäßig wird. Ein weiterer Tipp von Krikelakrak: Die Schwünge üben, bevor man sich an das erste Lettering wagt. „Dafür sollte man sich Zeit nehmen. Je besser man den Schwung innehat, desto einfacher fällt später das Schreiben.“ Zahlen wie eine Eins oder ein schwungvoll geschriebenes O oder e würden sich besonders gut dafür eignen.

„Für mich ist das Zeichnen etwas, das mich entspannt“, beschreibt die Illustratorin ihre Leidenschaft. „Ich liebe es, wenn meine Finger hinterher bunt sind. Und ich liebe Kleckse“, sagt sie. Die Begeisterung für Farben und Ideen spiegelt sich auch in ihrem Künstlernamen Krikelakrak wider. „Den habe ich mit einer Freundin ersponnen“, erinnert sich Nicki Pollmeier. Das Wort selbst kenne sie aus der Kindheit. Sie verbinde es bis heute damit, dass man etwas Abstraktes häufig als „Krikelakrak“ abtue. „Doch genau das, also die Kreativität fließen zu lassen, ist so wichtig“, sagt sie. Zugleich spiegele es ihre Leidenschaft wider – genau deshalb sei der Name so perfekt unperfekt.

Kontaktdaten:
Nicki Pollmeier
E-Mail: nicki@krikelakrak.de
Internet: www.facebook.com/krikelakrak

Text: Kirstin Oelgemöller, Fotos: Kirstin Oelgemöller und Nicki Pollmeier


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